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Provocateur Berlin

Ich betrete eine dunkle Eingangshalle, Palmen hängen in den Gang, die Wände sind schwarz vertäfelt. An einem Stehpult steht eine schlanke große Frau: „Darf ich Ihnen behilflich sein?“ Sie sieht auf meinen dunkelblauen Rollkoffer. „Sie wollen sicher einchecken?“ Ich nicke und folge ihr zur Rezeption, die sich links von mir befindet. Während die Rezeptionistin ihren Laptop aufklappt, nehme ich auf einem petrolfarbenen Samtsessel platz und sehe mich kurz um. Auch hier sind die Wände vertäfelt, allerdings in Dunkelblau. An der Decke sind schwarz gemusterte Kacheln zu sehen. Der Check-in geht schnell und unkompliziert. „Ihr Zimmer befindet sich im 1. Stock, hier vorne ist gleich der Lift,“ die Dame führt mich zu einem alten Lift, dessen Anzeige einfach nur ein Pfeil ist. Die Tür geht etwas quietschend auf, es fühlt sich ein bisschen an, als wäre ich in den 20ern gelandet.

Provocateur-Berlin-Lobby

Berlin-Provocateur-Lift
Der Lift
Provocateur-Hotel
Check-in

Die Zimmer im Provocateur Berlin:

Im 1. Stock laufe ich den Flur zu meinem Zimmer hinunter. Dort angekommen halte ich meine Karte an die hohe schwarze Tür. Ein kurzes „Klick“ signalisiert mir, dass ich hineingehen kann. Mit dem was nun kam, hatte ich allerdings nicht gerechnet. Das Zimmer ist komplett in rot gehalten, die Wand über dem Bett ist sogar mit dunkelrotem Samt bezogen. An den Wänden befindet sich ein umlaufende weiße Sockelvertäfelung. Gleich zu meiner Rechten steht eine weiße freistehende Badewanne. Das Herzstück des Zimmers ist allerdings das Bett, das von zwei ovalen Spiegeln gerahmt wird. Das Bad liegt hinter einer schwarz-goldenen Holzverkleidung. Die Dusche ist sehr groß und in schwarzen Naturstein gehalten, allerdings ist die Glaswand davor etwas zu kurz, sodass ich mein Badezimmer regelmäßig  überflute. Leider ist auch der Abstellplatz für die eigenen Toiletteartikel etwas begrenzt. Nichtsdestotrotz fühle ich mich durch die Regenfalldusche und das Interieur sehr wohl.

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Das Zimmer

Bad-Provocateur

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Provocateur-Zimmer-3

Dusche-Provocateur

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Provocateur-Zimmer-2

Provocateur-Zimmer

Provocateur-Duschgel

Restaurant & Bar:

Auch wenn man kein Hotelgast ist, sollte man die Bar des Provocateur Berlin besuchen. Extravaganz wird hier groß geschrieben und die Cocktails schmecken auch exzellent. Nebenan kann man im Restaurant essen. Die gebratene Ente war eine kulinarische Offenbarung. Dafür lohnt sich wirklich jeder Cent.
Das Frühstück ist übrigens à la carte. Die Auswahl ist nicht nur groß sondern auch außergewöhnlich. Wer am Vorabend an der Bar zu lange gesessen hat, kann auch ein Hangoverfrühstück (Espresso, Zigarette, Wodka Shot) bestellen. 😉

Provocateur-Berlin-Bar
Die Bar im Provocateur Berlin

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provocateur

Provocateur-Restaurant

Fazit:

Das Provocateur Berlin ist eines der außergewöhnlichsten Hotels in denen ich jemals war. Das Designkonzept ist sehr gut durchdacht, das sieht man vor allem bei kleinen Details wie den Statuen und den Büchern, die im Zimmer ausliegen. Wer ein Zimmer bucht, bucht nicht nur einen Schlafplatz sondern ein einzigartiges Erlebnis der Extravaganz.

Provocateur-Berlin-Innenhof      Provocateur-Zimmer-1      Restaurant-Hotel-Berlin-Provocateur

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