Warum das Nachdenken und Offenheit so wichtig sind

Auf meinen Social Media Kanälen sieht man es nie, aber ich verbringe in München ca. 80% meiner Zeit in der Bibliothek. Viele meiner Kommilitonen können überhaupt nicht in der Bibliothek arbeiten, oder lernen. Das erledigen sie alles zu Hause. Ich hingegen brauche die Ruhe und die Arbeitsatmosphäre. Den Duft der Bücher, und die leisen Schritte im Hintergrund. Dann kann ich denken und mich konzentrieren. Nichts lenkt mich hier ab und wenn ich doch mal eine Pause brauche, sehe ich einfach aus dem Fenster. Das Historicum (Bibliothek für Geschichtswissenschaften) ist nämlich auf einer Seite komplett verglast und man sitzt quasi im Grünen. In diesen Momenten sind meine Gedanken frei.
Die besten Ideen und kreativsten Einfälle bekomme ich in Bibliotheken. Denn dann fange ich bewusst zu denken an und zwar über die ganzen Dinge, für die man im Alltag keine Zeit hat. Und das ist wichtig. Sehr wichtig. Denn wer nie über seine Pflichten hinausdenkt, der wird wenig Neues erfahren und sich auch nicht weiterentwickeln. Dafür braucht man Offenheit und Neugier. Es ist nicht nur wichtig, die eigene To-do Liste abzuarbeiten, die im Hinterkopf rattert, sondern auch zusätzlich etwas anderes zu lesen oder sich auch mit Menschen aus anderen Fachgebieten zu unterhalten. Oftmals stößt man in solchen Gesprächen auf wichtige Hinweise, die einem selbst weiterhelfen und eine neue Sicht auf die eigenen Probleme ermöglichen.
Daher appelliere ich an euch: Nehmt euch Zeit, denkt bewusst nach und seid offen!

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