Lindos

Im Osten von Rhodos befindet sich Lindos. Eine Stadt, die unter der Bevölkerung der Dorer im 11. Jh. v. Chr. seine Blütezeit erlangte. Ein Volk, nach dem sogar eine stämmige, recht unverzierte, Säulenordnung benannt ist. Markantester Punkt in Lindos ist der hochaufragende Burgberg (die Akropolis), an dessen Kliff die Wellen schallend brechen. Reste eines spätmittelalterlichen Johanniter-Kastells schützten ehemals diesen Berg vor Angreifern. Dort oben steht ein Tempel, welcher der Göttin Athena Lindia geweiht ist – selbstverständlich in dorischer Ordnung (ca. 300 v. Chr.). Vorteilhaft an der Lage war ein natürlicher Hafen, der sich direkt neben der Akropolis befindet. Ein Vorteil  für Lindos, denn sie standen in Konkurrenz zu Ialysos und Kameiros – zwei anderen Städten auf Rhodos. Im 7. Jh. einigte man sich allerdings auf ein Bündnis  – es entstand die dorische Hexapolis mit weiteren Städten. Dieser Verbund bedeutete Schutz und Macht. Rhodos stieg nun zur Wirtschaftsmacht auf, davon erzählen noch heute die antiken erhaltenen Stätten.

Ein Grab in den Fels gehauen

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