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Jardin du Luxembourg – Oase aus einem vergangenen Jahrhundert

Zwischen den Fassaden der Haussmann-Gebäude staut sich die Hitze in Paris, der „steinernen Stadt“. An der Grenze zwischen Saint-Germain-des-Prés und dem Quartier Latin liegt jedoch eine grüne Ruheoase, der Jardin du Luxembourg. Ein laues Lüftchen weht, Vögel singen und die Blätter rascheln im Wind. Der 1612 von Maria de Medici in Auftrag gegeben Garten wurde von den Boboli-Gärten in Florenz inspiriert und teilt sich in einen französisch und einen englisch gestalteten Teil. Kennzeichnend für eine französische Gartengestaltung sind z.B. eine streng axiale Gartenanlage mit Blumenbeeten, die von oben eigene Muster ergeben können, für die englische eine lockere Gliederung des Gartens mit Baumgruppen und Wiesen. Diese Mischung findet sich übrigens im Park des Schlosses Nymphenburg in München wieder!
Beim Betreten des Gartens fühle ich mich in ein anderes Jahrhundert zurückversetzt. Ich laufe zum großen Brunnen in der Mitte des Gartens, der auf einer Seite von dem mächtigen Schlossbau, in dem heute noch der Senat tagt, umrahmt wird. Dort setzen Kinder ihre Segelboote hinein, um Mini-Regatten zu fahren. Ringsherum sitzen die Pariser und unterhalten sich, lesen und musizieren, oder wandern einfach nur durch den malerischen Garten.

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Jardin du Luxembourg
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Regatta

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